Zuverlässige Temperaturmessung mit dem Garmin Tempe Funksensor
Viele Garmin Uhren haben eine integrierte Temperaturmessung, jedoch sind meiner Erfahrung nach die Daten sehr ungenau. Oftmals habe ich auch den Eindruck, dass der Sensor viel mehr die Körpertemperatur als die Außentemperatur misst. Bei diversen Wetter-Apps für die Garmin-Geräte sind die Temperaturangaben oftmals auch nur mit Vorsicht zu genießen. Aus diesen Gründen habe ich mir einen Garmin Tempe Funksensor gekauft, der neben der genauen Temperaturmessung auch noch weitere Vorteile hat. Handhabung Der Temperatur-Sensor ist ähnlich groß wie der Running Dynamic Pod und wird am besten nicht zu nah am Körper platziert (Körpertemperatur). Ich habe meinen Tempe-Senor tatsächlich an den Schuhbändern befestigt, optimaler wäre natürlich ein Rucksack oder ähnliches. Den Befestigungsclip kann man fast überall befestigen und sitzt auch wirklich fest. Konnektivität Die Datenübertragung funktioniert nicht über Bluetooth, sondern über den Ant+ Sensor. Die einmalige Kopplung mit der Uhr macht man in den Einstellungen unter den Punkt „Sensoren und Zubehör“. Damit…
Was darf eine Sportuhr kosten?
Inzwischen gibt es Sportuhren wie Sand am Meer und so gut wie alle Smartwatches haben irgendwelche Fitnessfunktionen. Die Technik entwickelt sich natürlich immer weiter und die meisten Hersteller haben mehr oder weniger vergleichbare Uhren im Angebot. Ich trage z.B. eine Garmin Fenix 7 Solar Sapphire, deren hohen Preis (damalige UVP 899€) ich mir vielleicht ein wenig schön geredet habe. Ganz aktuell ist die Polar Grit X Pro2 auf den Markt gekommen, die sicherlich eine tolle Uhr ist, aber je nach Ausführung zwischen 749,90€ und 869,90€ kostet. Uhren von anderen Herstellern mit ähnlicher Ausstattung bewegen sich in der gleichen Preisklasse. Den Kauf meiner Garmin habe ich jetzt nicht bereut, aber heute würde ich nicht mehr so viel Geld für eine Sportuhr ausgeben. Der Anschaffungspreis steht einfach nicht in dem Verhältnis, was die Uhren in recht kurzer Zeit an Wert verlieren. Auch wenn der Vergleich etwas hinkt: bei einer herkömmlichen Uhr ist…
ASICS Waistpack 2.0 Laufgürtel
Laufgürtel sind aus meiner Sportausrüstung nicht mehr weg zu denken. Für mich gibt es keine bessere Möglichkeit Wertgegenstände sicher und bequem am Körper zu tragen. Also: Laufgürtel kann man nicht genug haben und so habe ich mir den Asics Waistpack 2.0 gekauft. Die Verarbeitung macht soweit einen solide Einruck. Das strapazierfähige Material besteht zu 92% aus Polyester und schützt die persönlichen Gegenstände vor leichtem Regen oder Schweiß. In der Praxis Den Asics Waistspack gibt es in unterscheidlichen Größen (S, M, L), im Zweifel würde ich aber eine Nummer größer bestellen. Das elastische Material sorgt dafür, dass sich der Laufgürtel immer ein wenig am Körper bsw. an die Taille anpasst. Dadurch bleibt der Gürtel an Ort und Stelle ohne zu verrutschen oder zu stören. Auf der Vorderseite gibt es ein refektierendes Asics Logo, was ein wenig die Sichtbarkeit erhöhen soll. Allerdings habe ich nicht den Eindruck, dass dieses nicht besonders viel…
Ping Pong im Kopf
Bei meinen ersten Laufversuchen ging es mir in erster Line darum fit zu werden. Dabei habe ich sehr schnell festgestellt, dass alleine die Regelmäßigkeit etwas gutes für mich und meinen Körper zu tun, einen ungemein positiven Effekt auf meine Psyche hat. Das Sport positive Auswirkungen auf die Psyche hat ist keine Weltneuheit. Das Laufen hilft mir mein inneres Gleichgewicht wieder zu finden, weil ich gezwungen bin, mich auf meinen Körper zu konzentrieren. Zwar spielen meine Gedanken Ping Pong im Kopf, aber ich bekomme ein wenig Distanz zu Dingen die mich gerade stark beschäftigen. Natürlich ist nach einem Lauf das eigentliche Problem nicht einfach so bei Seite geschoben, aber durch das Auspowern sind die Emotionen erst einmal raus. Manchmal ergeben sich dann ganz andere Sichtweisen. Dafür muss ich keinen Selbstfindungstrip durch die Wüste machen oder 8 Wochen im Kloster bei irgendwelchen Mönchen verbringen. Mir wird in solchen Situationen immer wieder bewusst,…
Wie fange ich mit Minimalismus an?
Jeder Mensch kann Minimalismus lernen. Die einzige Voraussetzung ist, dass man es wirklich will. Dann gibt es viele Wege, sich dieser Lebensphilosophie zu nähern.Betrachte die folgenden Tipps einfach als Inspirationen und such dir den Ansatz aus, mit dem du dich für den Anfang am meisten anfreunden kannst. Ein Gastbeitrag von Philipp von Wohnen im Kleinformat Konfrontiere dich mit der Frage „Was brauche ich wirklich im Leben?“ Früher oder später wirst du dich mit dieser Frage konfrontieren müssen, wenn es dir ernst damit ist, minimalistischer leben zu wollen. Warum also nicht gleich mit ihr beginnen?! Was brauchst du wirklich in deinem Leben, um glücklich zu sein? Nimm ein Blatt Papier zur Hand und schreib auf, was dir einfällt. Es gibt hier ausnahmsweise auch mal kein Richtig oder Falsch. Was zählt, sind deine individuellen Empfindungen. Wichtig ist, dass du dir ganz intensiv Gedanken darüber machst und dabei ehrlich zu dir selber bist. Wenn…
Sind Blogs wirklich tot?
Ich glaube 2008 habe ich das erste Mal WordPress auf einen eigenen Server installiert. Damals waren Blogs ein heißes Ding. Heute wirken Blogs zwischen Instagram, Youtube und TikTok ziemlich altbacken. Welcher Mensch verfügt heute noch über eine so große Aufmerksamkeitsspanne, dass er Texte mit mehr als 300 Wörtern liest? Vor allem wer macht sich noch die Mühe einen eigenen Text zu schreiben, den man ohnehin 10x korrigieren muss und oft viel Zeit in Anspruch nimmt? Es ist doch viel einfacher ein Bilder oder Video auf Instagram hochzuladen. Ich muss zugeben, früher habe ich hier auch mehr veröffentlicht, aber es wurde viel häufiger kommentiert, Blogger haben sich gegenseitig empfohlen und waren viel aktiver. Es gibt noch wenige Mitstreiter aus der damaligen Zeit die immer noch aktiv sind wie z.B. Runomatic, der Harelrunner, Unser Weg oder Ultra ist gut. Interessanterweise alles Blogs, die ungefähr zur gleichen Zeit wie ich das erste Mal…
Das iPhone 15 Pro im Alltag
Das iPhone 15 ist nun einige Wochen alt und ich brauchte etwas Bedenkzeit um mir ein Pro-Model zu kaufen. Deswegen wäre ein klassischer Testbericht ein wenig spät und technischen Details aus Datenblättern kann ich mir sparen. Das Design der iPhone 15 Reihe ist seit dem iPhone 12 fast unverändert, die Verarbeitung ist wie immer sehr gut, die Kameras sind etwas besser geworden und der Preis diskussionswürdig. Ob die Pro-Modelle wirklich Pro sind und ob Apple nur plumpes Upselling betreibt, will ich mal so stehen lassen. Entweder mag man iOS oder eben nicht. Ich mag es, auch wenn mir einige Einschränkungen auf die Nerven gehen. Aber wenn man sich ohnehin im Apple Ökosystem bewegt, kommt man um ein iPhone (fast) nicht herum. Ist damit jetzt alles gesagt worden? Nein. Handhabung im Alltag Bis auf wenige Änderungen ist das Design seit Jahren fast unverändert. Das kann man gut oder schlecht finden, mich…
INCYLENCE High-Viz V1 Laufsocken
Um in der Dunkelheit besser gesehen werden, habe ich mir ein Paar INCYLENCE High-Viz V1 Socken zugelegt. Die auffälligen Laufsocken bieten mir einen einen sehr guten Komfort und zur dunklen Jahreszeit ein wenig Sicherheit. Die Socken können etwas eng ausfallen, insbesondere für Menschen wie mich mit breiteren Füßen. Deswegen würde ich bei der Größenwahl ggf. etwas großzügiger sein. Wie gewohnt gibt es an der Qualität der INCYLENCE High-Viz v1 Socken nichts auszusetzen. Die hochwertigen Materialien, sind sowohl atmungsaktiv, als auch strapazierfähig. Feuchtigkeit wird effektiv abgeleitet und hält die Füße größtenteils trocken. Die Socken sind gut gepolstert, dämpfen Stöße ab und verhindern unangenehme Blasenbildung. Die leichte Kompression, fördert die Durchblutung und reduziert ein wenig die Ermüdung der Muskeln. Bei meinen Aktivitäten sitzen die Socken gut an den Füßen und rutschen nicht unangenehm in den Schuhen. Hohe Sichtbarkeit und mehr Sicherheit Das auffälligste Merkmal der High-Viz V1 Laufsocken ist die hohe Sichtbarkeit.…
Regeneration nach dem Laufen
Durchschnittlich laufe ich 3 bis 4 mal in der Woche, was für mich genau das richtige Pensum ist, um halbwegs körperlich (und geistig) fit zu bleiben. Ich bin kein Profi, Halbprofi oder ein besonders ambitionierter Läufer der sich besonders akribisch vorbereitet oder an irgendwelchen Plänen orientiert. Trotzdem benötigt mein Körper natürlich Ruhe- und Regenerationsphasen. Im Laufe der Zeit habe ich für mich ein ganz eigenes „Konzept“ entwickelt. Regeneration direkt nach dem Laufen • Direkt nach einem Lauf warte ich bis der Puls sinkt und „schwitze mich aus“. Erst dann nehme ich in kleinen Schlücken stilles Wasser zu mir. • Als nächstes synchronisiere ich meine mit der Uhr aufgezeichnete Aktivität auf diversen Plattformen und mache mir ein paar Notizen. Der perfekte Zeitfüller um meinen Körper komplett herunterzufahren. • Danach gehe ich (besonders im Winter) gerne in die Badewanne und genieße wie die Wärme. Etwas Musik oder ein Podcast lassen mich komplett…
Erstaunlich: Soundcore Liberty 4 NC Kopfhörer
Nach einigen Jahren intensiver Nutzung haben meine Apple AirPods den Geist aufgegeben. Ich habe die Kopfhörer auch beim Laufen getragen und fand die Integration in das Apple Ökosystem immer sehr komfortabel. Ich wollte aber nicht über 200€ für neue Kopfhörer ausgeben, die beim Sport evtl. verloren gehen könnten. So habe ich mir ohne große Erwartungen die Soundcore Liberty 4 NC von Anker gekauft und kann schon mal vorweg nehmen, dass ich äußerst positiv überrascht bin. Erster Eindruck Die Liberty 4 NC werden mit einem Ladecase, Anpassungsstücke für die Ohren, sowie einem USB-C Ladekabel geliefert. Was ich gut finde: die Kopfhörer gibt es in verschiedenen Farben zu kaufen. Wo bei Schwarz schon ein ziemlicher Staubmagnet ist. Das Ladecase hat eine LED und einen Knopf, mit dem die Klappe geöffnet werden kann. Vor der ersten Benutzung müssen die In-Ear-Kopfhörer über die Soundcore App eingerichtet werden. Wichtig ist, dass die Kopfhörer an die…